Atlantik Reisen

Segeln zwischen den Kanarischen Inseln und Schottland

Holland – Kanaren – Madeira – Irland – Schottland

Über Jahre lasen wir viel Segelliteratur, sprachen mit Langstreckenseglern. Im Ergebnis bildete sich eine genaue Vorstellung unserer Reiseziele. Die Südküste Englands mit vielen bekannten Städten und Plätzen war schon immer Wunschziel, die wunderschönen Rias in Galicien, das historische Portugal mit der schönen Algarve. Den Winter auf den Kanaren zu verbringen, davon konnten wir mit offenen Augen träumen, speziell während der regenkalten Jahreszeit. Irland und Schottland, grandiose Landschaften in unberührter Natur, weit weg vom Massentourismus, auch diese Länder interessierten uns.

Ein wichtiger Aspekt ist, keinesfalls unter Zeitdruck zu segeln! Hinein in den Ort, Postkarte oder T-Shirt kaufen und weitersegeln, kann nicht Sinn der Sache sein. Termine bestimmen unser ganzes Leben, im Sabbatjahr soll nur das Wetter den Reiseablauf festlegen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil, unsere Reise führt, England ausgenommen, durch einen Währungsraum. Weiteres unter Frühstück mit Delfinen  

Fotos von der Reise

 

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Der Start in Makkum, Holland. Segeln unter blauem Himmel, in blauem warmen Wasser, nur mit T-Shirt und Short bekleidet, wird für heute ein Traum bleiben. Aber wir sind startklar, legen jetzt ab, ein Traum soll Wirklichkeit werden …
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Isle of Whight, das Segelsportzentrum an der englischen Südküste. Im Hafen von Yarmouth liegen die Yachten zwischen zwei Dalben vertäut. Landgang ist nur mit Beiboot oder Wassertaxi möglich.
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Eine unserer Lieblingsstädte, Porto. Die Stadt ist Namengeberin von Portugal und liegt idyllisch am Douro – Fluss. Das Bild zeigt die Brücke Dom Luis; sie wurde von einem Schüler Eiffels entworfen.
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Das Dourotal in der Nähe von Porto. Der Fluß windet sich durch ein romantisches Tal, an dessen Seiten die Weinberge liegen, in denen die Trauben für den Portwein angebaut werden. Das Schiff in der Bildmitte unternimmt mehrtägige Touren auf dem Fluss.
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Trockenfischgestelle in Nazare. Einer der Vorzüge des Ortes sind die kilometerlangen Sandstrände.
Der Hafen ist, als einer der wenigen an der portugiesischen Küste, bei Starkwind sicher zu befahren.
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Ein Seglertraum. Mit dem riesigen Passatsegel – Booster, in Holland auch Bolle Jan genannt – auf Südkurs. Das Rauschen der Bugwelle, das tiefblaue Wasser, Meeresschildkröten und Delfine als ständige Begleiter, ein unvergesslicher Törn Richtung Kanarische Inseln.
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“Jürgen, ihr habt einen Tampen im Propeller.” Mit diesen Worten begann für Dagmar und Beate eine mühsame Arbeit, den Propeller freizuschneiden. Wie man sieht, sie waren erfolgreich. Und wie immer auf unserer Reise, der Spaß kam nicht zu kurz.
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Auch das machte viel Spaß: Delfine um die Kanarischen Inseln umspielten das Boot.
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Brandungswellen im warmen Licht der Abendsonne. Die Aufnahme entstand im Südwesten Teneriffas, an einem windstillen Tag. Die Welle ist eine normale Ozeandünnung.
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Die Marina von San Sebastian in Gomera. Von allen Kanarischen Inseln gefällt uns Gomera am besten, auch liegt der Hafen in einer sehr schönen Umgebung. Touristen, die nicht auf eigenem Kiel die Insel bereisen, werden mit Fähren zwischen Teneriffa und Gomera befördert. Suchspiel: Wo liegt unsere ATHENE?
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Die Südostküste von Fuerteventura, das Spiel von Licht und Schatten. Vom Wasser sieht die Insel am schönsten aus.
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Sonnenuntergang auf dem Atlantik. Sehr oft zogen gegen Abend Wolken auf, die sich wenige Stunden nach Anbruch der Dunkelheit wieder auflösten. Manche Segler bezeichnen den Sonnenaufgang auf See als das schönste Erlebnis, für uns sind es die Sonnenuntergänge.
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Quinta do Lorde, die neue Marina im Osten Madeiras. Während unseres Besuches im April 2003 lagen nur 2 weitere Gastyachten im Hafen, im Gegensatz zu Funchal, wo sich die Schiffe im “Päckchen” drückten. Die Marina ist Teil einer kleinen Hotelanlage, die bei Wanderern beliebt ist. Unweit des Hafens besteht die Möglichkeit einer Superwanderung bis (fast) zu einem Leuchtturm. Bei gutem Wetter ist die Nachbarinsel Porto Santo zu sehen.
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Porto Santo, wenige Meilen nordöstlich von Madeira.
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Einfahrt in eine Schleuse im Crinan-Canal in Schottland. Die meisten Schleusentore entlang des Kanals werden von der Schiffscrew bedient, und zwar mit Muskelkraft!
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Eyemouth, schottische “Grenzstadt” zu England
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Die phantastische Eisenbahnbrücke am Ende des Firth of Forth, nahe der Marina Port Edgar.

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Das Museum in Glasgow. Die Stadt ist architektonisch ein Leckerbissen. Aber sie hat nicht nur für das Auge was zu bieten, auch musikalisch lässt Glasgow keine Wünsche unerfüllt.