Dänemark Reisen

Großer Belt und Kattegat

Eindrücke eines Segelsommers zwischen Fehmarn, dem Großen Belt bis nach Skagen in Bildern.

Korsör, Großer Belt

Korsör? Was sollen wir denn dort? Stimmt. Jahrelang sind wir an diesem Ort vorbeigesegelt, obwohl der Hafen günstig auf dem Weg nach Norden liegt. Die Zeiten des Fährhafens sind seit dem Bau der Großen Belt Brücke längst Vergangenheit, auch das Militär “stört” nicht wirklich. Wo einst Fährschiffe ständig ein und ausliefen, wurden moderne Eigentumswohnungen mit riesigen Glasflächen gebaut. Nur ein Horn, das bei Nacht und Nebel den Fährleuten den sicheren Weg wies, erinnert noch an die geschäftige Vergangenheit. Das Marinagebäude und ein Teil des westlichen Hafens sind durchaus ansprechend, der östliche Teil – dort wo etwas mehr Platz für Boote ab 12 m ist, kann den Begriff “ansprechend” nicht für sich geltend machen; die Stege sind verfallen. Sehr schön und empfehlenswert: Eine Wanderung entlang der Küste nach Skälskör und mit dem Bus zurück (25 Km).Traditionell ist das Johannesfeuer am 23. Juni.

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Kalundborg – Samsö

Das Motto des Segeljahres lautete: Besuchen wir alle Städte, die kaum angelaufen werden. Zu diesen gehört auch Kalundborg, das durch einen 5 Meilen langen Fjord zu ereichen ist. Dieser Umweg bedeutet zwei Stunden Fahrt (hin und zurück), für eilige zu viel. Und alle anderen müssen nicht wirklich dorthin, und wenn, sollte man die Marina Gisselöre ansteuern, die Klubatmosphäre und einen schönen Blick auf die Stadt bietet. Das wissen wohl auch die Einheimischen, entsprechend schwierig ist es einen Liegeplatz zu finden. Der folgende Törn nach Samsö war traumhaft, wie auch das Ankern selbst, da nur sieben Boote dort lagen.

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Nördliches Kattegat

Mit Grenaa beginnt das nördliche Kattegat. Ende Juni war die Marina kaum besucht, dennoch zogen wir es vor weiterzusegeln. Eine Nacht im Randersfjord bei Gewitter und anschließendem Dauerregen war uns genug, von dort führte der Kurs nach Saeby. Unser letzter Besuch liegt 16 Jahre zurück: Der erste Eindruck, die Stadt hat sich auf Segler eingestellt, die Preise entsprechend aber auch das Ambiente. Hier lässt es sich gut für ein paar Tage leben.

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Skagen

Skagen, am nördlichen Ende des Kattegats, ist durch seinen lebhaften Ort, das Licht und die kilometerlangen weißen Strände geprägt. Darüber hinaus ist Skagen ein wichtiger Handels- und Fischereihafen wie die auf Reede liegenden Tanker zeigten. Die Marina ist in der Hochsaison prächtig besucht, Anfang Juli wehten beinahe nur norwegische Flaggen von den Hecks der Yachten. Und Yacht darf man hier wörtlich nehmen, unter 50 Fuß Länge kommt doch keiner her. Diese Aussage gilt speziell für Motorboote. Besser ist es außerhalb, zum Beispiel in Greenen, wo man stundenlang am Strand entlang wandern kann und im nordwestlichen Teil auch mehr oder weniger allein unterwegs ist: herrlich.

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Frederikshavn – Grenaa – Rolling home

Von Skagen Richtung Fehmarn war uns der Wind wohlgesonnen und schenkte uns ein paar gute Segeltage. Dennoch blieb das Wetter eine Herausforderung, von einer Nebelfahrt (Hals – Skagen) über hochsommerlich und Starkwind (Grenaa) bis zur Flaute (Großer Belt) war alles dabei.

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