Dänemark Reisen

Anholt und kleiner Belt

Der September 2016 erwies sich in mehrfacher Hinsicht als ein Volltreffer: Sommer, Sonne, guter Segelwind. Auch die dänischen Marinas waren Anfang September erfreulich leer, kurz, kein Stress bei der Liegeplatzsuche, die Auswahl war stets sehr gut. Anholt Marina teilten wir zur Rushhour mit max. zehn Yachten, mit der Folge, dass wir längs am Steg lagen. Und nicht zuletzt rundet ein Boot mit erfreulich guten Leichtwindeigenschaften das Bild ab.

Die folgende Fotostrecke möchte einen Eindruck geben. Auf dem Weg nach Anholt kreuzten wir von Grena kommend einen großen Windpark. In Deutschland ist dies verboten (wenig überraschend), in Dänemark jedoch ausdrücklich erlaubt.

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Auf dem Rückweg zum Kleinen Belt besuchten wir Ebeltoft, wo wir zuletzt vor 20 Jahren an Land gingen.

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Die ausgezeichneten Segeleigenschaften genießend, segelten wir dieses Jahr zweimal nach Arhus. Die zweitgrößte Stadt gefällt uns, hat sie doch eine schöne Mischung von Natur (Marseliswald) und lebhafter Studentenstadt. Die Nachsaison nutzend, stand Tuno auf dem Programm. Im Sommer ist es beinahe unmöglich dort einen Platz zu finden, Mitte September war der Hafen zur Hälfte belegt. Die Insel hat einen Umfang von knapp 10 Kilometern und lässt sich gut an einem halben Tag umwandern. Warum Tuno so beleibt ist, erschließt sich uns nicht. Aber einen Besuch ist die Insel auf jeden Fall wert.

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Auch den Kleinen Belt durchsegelten wir zuletzt 1996. Wir machten eine Pause in Middelfart und sahen uns die schöne Umgebung der Stadt an. Das Beste an der Stadt ist die Lage am Kleinen Belt. Von hier hat man einen tollen Blick auf die See und die Brücken. Kein Wunder, dass die Restaurationen am Wasser sehr gut besucht waren. Stimmt das Wetter, kann es kaum besser sein.

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Kaum besser beschreibt auch die sehr beliebte Bucht von Dywig. Nach dem mehr oder weniger verwaisten Anholt, herrschte hier beinahe Stress, vor allem bei manchem unserer Landsleute, galt es doch den verbissenen Gedanken “der letzte freie Liegeplatz ist für mich bestimmt”, zu realisieren. Anders ausgedrückt, Gashebel durchdrücken und mit Vollgas auf die Marina zu. Am schönsten Platz der Bucht rasten sie vorbei, dem Ankerplatz westlich des Hotels. Wir genossen zwei ruhige Tage inmitten der Natur.

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Sie wir in der Nähe von Flensburg ist ein Besuch in der schönen Stadt zwingend. Auch die Dagmar Aaen, das Schiff von Arved Fuchs, lag im historischen Hafen. Am Sonntag gab es eine Regatta vor Glücksburg mit mehr oder weniger fliegenden Katamaranen.

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Zum Abschluss segelten wir über Heiligenhafen (Brücke) nach Fehmarn. Während wir im Café Sorgenfrei den Sonnenuntergang genossen, rauschte unser Segelmacher Lars Larsen mit seinem Katamaran vorbei. Später erzählte er, das GPS zeigte 10 Knoten an.

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